Belarus

Kein Schutz für LGBTI-Aktivist_innen

Diskriminierung, Homosexuellenfeindlichkeit und das scharfe Vorgehen Russlands gegen „nicht-traditionelle“ sexuelle Beziehungen haben in Teilen der ehemaligen Sowjetunion zu besorgniserregend starker Feindseligkeit gegenüber Personen und Gruppen geführt, die sich für LGBTI-Rechte stark machen, so auch in Belarus.
Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Belarus nicht mehr strafbar. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgeschlechtliche und Intergeschlechtliche (LGBTI) sowie Aktivist_innen, die sich für LGBTI-Rechte stark machen, sind jedoch Stigmatisierung, Diskriminierung und der Gefahr von Übergriffen ausgesetzt. Es existiert keine anti-diskriminierende Gesetzgebung, die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität umfasst. Polizeikräfte reagieren oft nicht, wenn LGBTI-Personen angegriffen werden oder stellen bei Übergriffen keine weiterführenden Ermittlungen an. Belarussische politische Persönlichkeiten haben zu Feindseligkeit und Diskriminierung in Bezug auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität angestiftet.
Unterzeichne jetzt unsere Petition an den Präsidenten von Belarus und fordere darin den umfassenden Schutz von LGBTI Menschen in Belarus!

Ausführliche Infos hier: http://www.queeramnesty.de/aktionen/artikel/jahr/2018/view/belarus-petition-zum-schutz-von-lgbti-menschen.html
26. Februar 2018 bis 31. Dezember 2018 Belarus: Petition zum Schutz von LGBTI Menschen

Quelle: Amnesty International / Queeramnesty Karlsruhe
Foto: Aktion bei der Übergabe einer Petition an der belarussischen Botschaft in Warschau, © Grzegorz Żukowski, Amnesty International Poland

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