CSD Karlsruhe 2013: Grund zum Fordern und Feiern

 1.100 Menschen zogen am Samstag in der Demo-Parade des Christopher Street Days durch die Karlsruher Innenstadt. Unter dem Motto „Schau nicht weg!“ forderten sie, hinzuschauen, wann immer Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle diskriminiert werden. Mit Regenbogenfahnen, Transparenten und Musik feierten Viele auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich der Ehe gleichstellt.

Auf der Abschlusskundgebung lobte Schirmherr Frank Mentrup den CSD als „ein deutliches Zeichen gegen die Diskriminierung“. In weiteren Beiträgen berichteten Joachim Schulte und Dr. Ulli Biechele über weiterhin bestehende Probleme und Ungleichbehandlung.
Das Hoffest bot anschließend Gelegenheit, Fortschritte in der Akzeptanz nicht heterosexueller Lebensweisen zu feiern: Chapeau Claque, Wanda Kay u. a. boten ein breit gefächertes Showprogramm, zahlreiche Gruppen und Initiativen präsentierten ihre Arbeit an Info-Ständen.

Mit dem CSD erinnert die Community einmal jährlich an den ersten Aufstand von Lesben und Schwulen 1969 in der New Yorker Christopher Street. Als große Protestaktion, die gleichzeitig Fortschritte in der Gleichstellung feiert, hat sich der Christopher Street Day in zahlreichen Ländern etabliert.

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