Indonesien

Öffentliche Folter von Trans-Frauen

Die Polizei in Nord-Aceh hat am 27. Januar zwölf vermeintlich trans-Frauen willkürlich festgenommen, gedemütigt und gefoltert. Sie wurden zwar am folgenden Tag wieder freigelassen, sind jedoch schwer traumatisiert, einige haben ihre Arbeit verloren und andere sahen sich aus Angst um ihre Sicherheit zur Flucht gezwungen.
Statt den Betroffenen Unterstützung anzubieten, sagte der Gouverneur von Aceh, Irwandi Yusuf, öffentlich, dass er die Polizeidurchsuchungen gegen Trans-Frauen unterstützt habe. Bei einer Demonstration gegen LGBTI am 2. Februar sagte der Gouverneur: „Wir haben nichts gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle, aber wir hassen ihr Verhalten.“
Das am 27. September 2014 vom Parlament in Aceh verabschiedete Islamische Strafgesetzbuch von Aceh sieht bis zu 100 Stockhiebe als Strafe für gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen und voreheliche und andere außereheliche sexuelle Beziehungen vor.
Setz dich jetzt für Transgender in Indonesien ein!

Unterzeichne online: https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/oeffentliche-folter-von-transgender

Ausführliche Infos hier: http://www.queeramnesty.de/aktionen/artikel/jahr/2018/view/indonesien-eilaktion-oeffentliche-folter-von-trans-frauen.html

21. Februar 2018 bis 03. April 2018 Indonesien: Eilaktion: Öffentliche Folter von Trans-Frauen

Quelle: Amnesty International / Queeramnesty Karlsruhe
Foto: Polizeiparade auf dem Monas Square, Jakarta, 1. Juli 2008, © Amnesty International

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