Mexiko/Mittelamerika

Behörden geben LGBTI-Geflüchteten keinen Rückhalt

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Intersex Personen (LGBTI) aus dem gewaltbeherrschten El Salvador, Guatemala und Honduras sind einem hohen Sicherheitsrisiko ausgesetzt, da die Behörden in ihren Ländern sie nicht schützen. Sie müssen aus ihren Ländern fliehen und sind in Mexiko weiteren Gefahren ausgesetzt.
Carlos aus Honduras musste nach Mexiko fliehen, nachdem er von einer kriminellen Gang angegriffen und mit dem Tod bedroht wurde, weil er schwul ist. Er sagte gegenüber Amnesty International: „Ich habe nie versucht, [die Übergriffe] zu melden, wegen dem, was einigen Freunden passiert ist. Nachdem ein Freund von mir eine Anzeige erstattet hatte, gingen diejenigen, die die Straftat begangen hatten, zu seinem Haus, um ihn zu holen. Deshalb ist er nach Mexiko geflohen. Ein anderer Freund wurde getötet, direkt nachdem er bei der Polizei war.“


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Ausführliche Infos hier: http://www.queeramnesty.de/aktionen/artikel/jahr/2017/view/mexikomittelamerika-behoerden-geben-lgbti-gefluechteten-keinen-rueckhalt.html

10. Dezember 2017 bis 01. Juli 2018 Mexiko/Mittelamerika: Behörden geben LGBTI-Geflüchteten keinen Rückhalt

Quelle: Amnesty International / Queeramnesty Karlsruhe
Foto: Migrantenpaar in Tenosique, Mexiko, © Amnesty International / Sergio Ortiz

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