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IDAHO-Flashmob am 17.5.

IDAHO 2016Der „International Day against Homophobia“ (IDAHO) findet in diesem Jahr wieder am 17. Mai von 15 bis 16 Uhr auf dem Platz der Grundrechte statt. Es wird einen Rainbowflashmob mit Luftballons geben, anschließend lädt das LA ViE, das neue queere Jugendzentrum des Stadtjugendausschuss e.V., zu Kurzfilmen der Pride Pictures und Fingerfood in ihre Räume in der Ettlinger Str. 9 ein.

Ab dem 17.5. ist das LA ViE zu folgenden Zeiten geöffnet:
dienstags: 16:00- 19:00 Uhr
donnerstags: 18:00- 21:00 Uhr
jeden zweiten Samstag: 20:00- 23:00 Uhr

Zusätzlich kann man im LA ViE auch noch die Treffen der Vereine „Verkabelt – Verein Bisexueller, Lesben und Freund*innen“ und der „Schwulen Jungs“ besuchen.

Information ist alles

DSC_2320An allen Samstagen bis zum CSD wollen wir am Ludwigsplatz über den CSD informieren.

Alleine können wir das aber nicht. Wir freuen uns über jede und jeden, die/der sich zu uns gesellt und uns hilft, den Passant(inn)en Sinn und Zweck eines CSDs zu erklären. Besonderes Vorwissen ist keines erforderlich. 🙂 Einfach vorbeikommen.

Verfassungsrichterin Baer übernimmt CSD-Schirmherrschaft

© Bundesverfassungsgericht │ lorenz.fotodesign, Karlsruhe
© Bundesverfassungsgericht │ lorenz.fotodesign, Karlsruhe

„Der Christopher-Street-Day macht Vielfalt sichtbar. Gerade Karlsruhe als Stadt des Rechts, auch der Grundrechte und der Menschenrechte, steht für die gegenseitige Wertschätzung, die die Grundlage unserer Gesellschaft bildet“, so Susanne Baer. „Die Botschaft des CSD passt daher gut zum Selbstverständnis, mit dem ich hier arbeite und zu der Art und Weise, wie ich selbst lebe.“ Die Karlsruherinnen und Karlsruher lädt sie ein, „begeistert zu umarmen, was sich an Vielfalt in dieser Stadt bietet und was auf dem Christopher-Street-Day sichtbar werden wird.“

Der CSD Karlsruhe findet am 28. Mai statt und steht unter dem Motto „In Vielfalt angekommen. Sicher?“ Ein buntes Familienfest lädt ab 11h bis in die Abendstunden auf den Stephanplatz ein; die Demoparade selbst zieht ab 14h durch die Stadt. Die Veranstalter/innen rechnen wie in den Vorjahren mit etwa tausend Paradenteilnehmer/innen und hoffen auf viele Mitfeiernde am Straßenrand und auf dem Stephanplatz.

Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Baer, LL.M. lebt in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft und ist seit fünf Jahren Richterin im Ersten Senat des Bundesverfassungsgerichts. Die in Saarbrücken geborene Juristin studierte an der FU Berlin Rechts- und Politikwissenschaft, wurde 1991 promoviert und habilitierte sich im Jahr 2000. Ihre wissenschaftliche Laufbahn führte sie unter anderem nach Ungarn und in die USA. Schwerpunkt ihrer Forschung sind Antidiskriminierungsrecht und vergleichendes Verfassungsrecht, interdisziplinäre Rechtswissenschaften und Gender Studies. Die engagierte Feministin wurde für ihr couragiertes offenes Auftreten als lesbische Frau mit dem Augspurg-Heymann-Preis ausgezeichnet.

Kultur gefällig?

Diesen Freitag, 15.4., startet das Festival queerKULTUR. Zwei Wochen lang, 20 Einzelveranstaltungen. Besonders an’s Herz legen möchten wir Euch die Podiumsdiskussion zur Situation queerer Flüchtlinge am Sonntag, 17. April ab 20h im studentischen Kulturzentrum Z10 in der Zähringerstr. 10, live übertragen im Querfunk auf 104,8MHz. Denn hier greift queerKULTUR unser diesjähriges CSD-Thema auf. „In Vielfalt angekommen. Sicher?“

Vernetzung ist alles.

Wie jedes Jahr haben wir die am CSD teilnehmenden Karlsruher Gruppen eingeladen, sich untereinander auszutauschen. Über ein Dutzend Initiativen, Vereine und Einrichtungen kamen zusammen – vom Sportverein bis zum Filmfestival, von Transtalk bis zu den Chören. Soviel ist gewiß: Die Demoparade und das Rahmenprogramm des diesjährigen CSD Karlsruhe werden wieder sehr bunt werden. Ein Ergebnis des diesjährigen Treffens ist außerdem der Wunsch nach einer gemeinsamen Internetplattform, um sich gegenseitig bspw. über Veranstaltungstermine zu informieren.

Frohe Ostern!

baender2016Alle Witze, die einem zu Hasen und Eiern einfallen sind schon gemacht. Daher belassen wir es beim Hinweis: Diesen Sommer wird die Farbe Rot getragen werden! Denn sie sind da, unsere neuen Solidaritäts-Armbänder mit unserem Motto „In Vielfalt angekommen. Sicher?“ und dem Schriftzug „CSD Karlsruhe 2016“. Erhältlich spätestens bei den Infoständen in der Kaiserstraße und natürlich beim CSD selbst. Aber auch zum Beispiel bei einigen Veranstaltungen von queerKULTUR – und auch sonst hier und dort, einfach die Augen aufmachen und spenden, spenden, spenden für Euren CSD.

CSD – was ist denn das?

Eine Karlsruher Spezialität ist, daß wir beim CSD Infoflyer verteilen, die erklären, was ein CSD überhaupt ist. Das tun wir nun schon seit sechs Jahren. Trotzdem gibt es viele Menschen, die sich wundern, warum Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Inter- und Asexuelle eine Demo mitten durch Karlsruhe machen.

Dem wollen wir auch dieses Jahr wieder im Vorfeld begegnen und Infostände in der Kaiserstraße durchführen an den vier Samstagen vor der Demoparade, also am 30. April sowie am 7., 14. und 21. Mai jeweils von 12h bis 16h. Wer helfen kann ist herzlich eingeladen. Wenn Ihr uns vorher kurz bescheidgebt, erleichtert Ihr uns die Planung. Aber auch Kurzentschlossene sind willkommen.

Der CSD ist Euer CSD. Macht was draus!

Wählen gehen!

Am Sonntag ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Und wer nicht wählen geht, darf sich nachher auch nicht beschweren…

Wie die Parteien zu unseren Themen stehen könnt Ihr beim LSVD nachlesen. Außerdem finden sich natürlich auch viele interessante Positionen sowie die vollständigen Wahlprogramme in den Webauftritten der Parteien (es gibt ja noch mehr Themen als „unsere“). Da es diesmal wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben wird: Geht wählen!

Rosa Bällchen

RosaBaellchenLogoDie Düsseldorfer haben am 13.03 ihren Faschingsumzug 2.0 – Wir Karlsruher haben am 05.03 unser ROSA BÄLLCHEN 3.0.
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In Vielfalt angekommen. Sicher?

Homosexuelle Flüchtlinge haben es in Deutschland schwer. Sie fürchten nicht nur deutsche Rechtsradikale, sie fürchten oft auch ihre eigenen Landsleute. Die gleiche Feindseligkeit, vor der sie geflohen sind, holt sie hier im Flüchtlingslager wieder ein. Die Einrichtungen reagieren überfordert und meist hilflos. „Angekommen sein“ bedeutet noch lange nicht, keine Angst mehr um sein Leben haben zu müssen.

Aber auch für hier geborene Schwule, Lesben, Trans-, Bi- und Intersexuelle gibt es Sicherheit nur mit deutlich spürbaren Einschränkungen. Bestimmte Straßen, bestimmte Uhrzeiten – lieber nicht. Händchenhalten in der Straßenbahn, eine Umarmung in der Kneipe, ein Kuß zum Abschied – eher weniger. Offen zu sich stehen am Arbeitsplatz, im Kirchenchor, im Sportverein – überlegt man sich lieber dreimal.

Und das, wo „die“ doch schon „alles“ haben? Wo in den letzten Jahren so viele Gesetze gemacht worden sind? Der CSD Karlsruhe möchte aufzeigen, wie dünn und brüchig die gesellschaftliche Toleranz oft ist, wie schnell dumpfe Propaganda wieder salonfähig wird. Das Motto der Parade am 28. Mai lautet daher „In Vielfalt angekommen. Sicher?“ Die Veranstalter/innen möchten alle hier lebenden Menschen dazu einladen, Vielfalt als Bereicherung des Lebens in Karlsruhe aufzufassen. In Sicherheit.

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