Südkorea

„Ich glaube, dass die koreanische Regierung und Gesellschaft versucht, unsere Existenz auszulöschen.“

J wusste, dass sie eine Lesbe ist, bevor sie überhaupt den Begriff kannte. Jetzt, im Alter von 27 Jahren, hat sie sich gegenüber ihren engen Freunden, aber nicht ihrer Familie gegenüber geoutet, da sie nicht möchte, dass ihre Familie und Angehörige davon erfahren.
J arbeitet für eine koreanische Non-Profit-Organisation und hat ihre Partnerin vor zwei Jahren dort bei einem Kurs an der Akademie für SOGI (Sexual Orientation and Gender Identity) kennen gelernt.
„Ich glaube, dass die koreanische Regierung und Gesellschaft versucht, unsere Existenz auszulöschen. Wir haben keine gleichgeschlechtliche Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft, sodass LGBTI-Paare keine Unterstützung oder Schutz von der Regierung erhalten, auch wenn sie seit langer Zeit zusammen wohnen.“

Das vollständige Interview befindet sich hier:
http://www.queeramnesty.de/meldungen/artikel/jahr/2018/view/suedkorea-ich-glaube-dass-die-koreanische-regierung-und-gesellschaft-versucht-unsere-existenz-au.html

Quelle: Amnesty International / Queeramnesty Karlsruhe
Foto: J, eine lesbische Frau in Südkorea, © Amnesty International

Liebe Freunde des CSD. Wie ihr wisst, steht der CSD 2018 unter einem ernsten Motto: „Verliebt. Verlobt. Verfolgt“. Lasst uns zusammen über den Tellerrand schauen und uns die Schicksale einzelner verfolgter und bedrohter Personen und Gruppen anschauen und aktiv werden. Heute zeigen wir euch den letzten Fall vor dem CSD. Danke an unseren Kooperationspartner Queeramnesty Karlsruhe für die Zusammenstellung!

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