Taiwan

Unnötige Operationen an Intersex*Menschen

Hiker Chin hat erst mit 42 Jahren herausgefunden, dass er/sie eine intergeschlechtliche Person ist. Er/sie gründete die „Organization Intersex International“, um Wissen und Akzeptanz von intergeschlechtlichen Personen in Taiwan zu fördern.
„Ich fühlte mich ständig seltsam, besonders während der Pubertät, als meine biologischen Veränderungen anders als die von den anderen Mädchen waren. Meine Mutter hat mir nur erzählt, dass ich mit „zwei Sätzen“ geboren wurde. In meinem Tagebuch aus der Grundschule schrieb ich, dass ich mich wie ein Monster fühlte. Ich wollte kein Monster sein.“
Als die westliche Medizin in den 1950ern erstmals in Taiwan angewandt wurde, gab es das Konzept, intergeschlechtliche Babies vor dem zweiten Lebensjahr zu operieren. Intergeschlechtliche Personen sind beinahe komplett aus der Gesellschaft „eliminiert“.

Das vollständige Interview befindet sich hier:
http://www.queeramnesty.de/meldungen/artikel/jahr/2018/view/taiwan-ich-wollte-kein-monster-sein.html

Quelle: Amnesty International / Queeramnesty Karlsruhe
Foto: Hiker Chin aus Taiwan gründete die „Organization Intersex International“, © Amnesty International

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