Pressemitteilungen

Bunt gefächert!

So lautet das Karlsruher Motto, welches Ihr für den CSD 2015 gewählt habt. Nachdem das CSD-Familienfest (inkl. Parade) von den Besuchern so positiv angenommen wurde, wird es auch im kommenden Jahr wieder auf dem Stephanplatz hinter der Postgalerie stattfinden.

Der Termin ist Samstag, der 30. Mai 2015!

Bis dahin gibt es noch viel zu tun, um unser Motto mit Leben zu füllen. Denn nicht nur die Teilnehmer und Besucher sollen „bunt gefächert“ sein, sondern auch das Programm um den CSD 2015 herum.

Bereits jetzt treffen sich ORGA-Teams zu den Themen Infostand, Veranstaltungen/Rahmenprogramm, Parade und IDAHOT (Internationaler Tag gegen Homophonie und Transphobie). Jede dieser Gruppen freut sich über Unterstützung. Die kommenden Termine werden wir auf unserer Homepage und Facebook veröffentlichen.

Eine Veranstaltung wie der Christopher Street Day lässt sich ohne finanzielle Unterstützung nicht durchführen. Daher freuen wir uns zudem über große und kleine Spenden. Sei es von Einzelpersonen oder Firmen. Hinweise hierzu findet Ihr auf unserer Homepage.
Ihr seht, es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns! Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Euch, ein tolles Fest mit einem tollen Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen.

Habt ihr Fragen oder Anregungen? Schreibt uns eine Mail an Kontakt@csd-karlsruhe.de! Oder sprecht uns direkt an, denn wir haben alle ein offenes Ohr für Euch.

Wir wünschen Euch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

CSD Karlsruhe 2015
Euer CSD-Verein Karlsruhe.

Regina Halmich ist Schirmfrau des CSD Karlsruhe 2014

Regina Halmich

Bildrechte: Regina Halmich
Karlsruhes queere Bevölkerung freut sich über prominente Unterstützung im Kampf gegen Diskriminierung: Regina Halmich, langjährige Box-Weltmeisterin aus Karlsruhe übernimmt die Schirmherrschaft des diesjährigen Christopher-Street-Days in der Fächerstadt.

„Minderheiten werden auch in Deutschland noch immer häufig diskriminiert. Akzeptanz kommt aber nicht von selbst, dafür muß man kämpfen. Gerne solidarisiere ich mich deshalb mit Karlsruhes queeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ich freue mich, Schirmfrau des diesjährigen CSDs in meiner Heimatstadt zu sein und beitragen zu können zu einem Klima des offenen Miteinanders und der Akzeptanz“, so Regina Halmich.

Unter dem Motto „Wir gehören dazu. Du auch.“ wird am 31. Mai wieder eine bunte, lautstarke Demoparade durch die Karlsruher Innenstadt ziehen und für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt werben. Neu ist das Familienfest auf dem Stephanplatz, bei dem von 11h bis 22h ein buntes Bühnenprogramm und Kinderunterhaltung etwa durch eine große Hüpfburg geboten werden. Außerdem informieren gut 20 Gruppen und Initiativen über ihre Arbeit.

Jedes Jahr im Sommer nehmen Menschen weltweit die Erinnerung an die „Stonewall Riots“ in der New Yorker Christopher Street vor 45 Jahren zum Anlaß, für die Rechte sexueller Minderheiten auf die Straßen zu gehen.

Regina Halmich war von 1995 bis 2007 Box-Weltmeisterin der Frauen. Sie lebt in ihrer Geburtsstadt Karlsruhe und engagiert sich unter anderem für den Weißen Ring, Terre des Hommes und das Projekt „Patenkinder Matara“. Im vergangenen Sommer wurde sie als eines von sieben Gründungsmitgliedern in die neue International Women’s Boxing Hall of Fame in Fort Lauderdale (USA) aufgenommen.

Queere Szene will sichtbarer werden

Karlsruhe hat eine breite queere Subkultur. Drei Chöre, ein Sportverein mit über 300 Mitgliedern, ein Filmfestival, Gottesdienste, eine Jugendgruppe, mehrere Selbsthilfetreffs, Travestie, Partys – um nur einiges zu nennen. Nur: Die meiste Zeit des Jahres werkelt jede/r für sich, gemeinsam treten die Initiativen und Einrichtungen nur beim Christopher-Street-Day in Erscheinung.

Um die Vernetzung zu verbessern und die Sichtbarkeit zu erhöhen rief der CSD-Verein zusammen mit dem Szenetreff Prinz-S nun vergangenen Montag, 13. Januar alle Engagierten zu einem Neujahrsempfang unter dem Patronat des Oberbürgermeisters Dr. Frank Mentrup zusammen.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. „Das Bistro Prinz-S war gerappelt voll“, freut sich das Organisationsteam. „Viele Gruppen sind miteinander in’s Gespräch gekommen. Pläne für gemeinsame Aktionen und Ideen für das Rahmenprogramm des diesjährigen CSDs am 31.5. sind entstanden.“ Die Veranstalter/innen beabsichtigen, künftig jedes Jahr zu einem solchen Treffen zu laden. Die aktuelle Debatte um die künftigen Lehrpläne an den Schulen des Landes zeige überdeutlich, daß es noch viel zu tun gäbe. Man wolle nicht nur einmal im Jahr als Farbtupfer in der Stadt toleriert werden, sondern als gleichwertiger Teil der Gesellschaft, als Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes akzeptiert werden. „Wir gehören dazu. Du auch.“ – so auch das diesjährige CSD-Motto.

Jährlich im Sommer gedenken Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle des homosexuellenaufstands in der New Yourker Christopher Street am 28. Juni 1969 und veranstalten in vielen Ländern der Erde Demonstrationen, Kundgebungen und bunte Paraden, um auf die noch immer bestehenden Diskriminierungen sexueller Minderheiten hinzuweisen.

CSD 2014 mit Familienfest

Bunt und laut wird es am 31. Mai werden, wenn wieder Christopher-Street-Day in Karlsruhe ist. Unter dem Motto „Wir gehören dazu. Du auch.“ findet 2014 erstmals zusätzlich zu Demoparade und politischer Kundgebung ein ganztägiges Familienfest auf dem Stephanplatz statt.

„So sind wir noch sichtbarer als Teil der Stadt“ freut sich der Vereinsvorstand und hofft auf regen Zulauf und viele gute Gespräche an den Informationsständen. Auch für ein buntes Bühnenprogramm und extra Kinderunterhaltung sowie natürlich ein breites Angebot an Speis und Trank ist gesorgt.

Der CSD Karlsruhe e.V. richtet jährlich den Christopher-Street-Day in Karlsruhe aus. Bei diesen Veranstaltungen erinnern Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle weltweit an einen Homosexuellenaufstand im Juni 1969 in New York und treten gegen Unterdrückung und Homophobie in ihren vielfältigen Formen ein.

CSD Karlsruhe sucht Motto für 2014

Wenn Lesben, Schwule, Bi-/Trans-/Intersexuelle auf fast der ganzen Welt demonstrieren, dann ist eigentlich klar, worum es geht: Gleiche Rechte.

Hinter diesen zwei Wörtern verbirgt sich aber viel… Von der Todesstrafe bis zum Adoptionsrecht, vom Mobbing auf dem Schulhof oder im Betrieb bis zum ungeouteten Fußballer, vom Rauswurf durch kirchliche Arbeitgeber bis zur Rehabilitation der nach §175 Verurteilten. Deswegen wählen die jährlichen Demonstrationen rund um den Christopher-Street-Day sich meist ein konkreteres Motto. In Karlsruhe ging es 2010 um die Öffnung der Standsamtssäle, 2011 gegen das oft lebenslange Versteckspiel vieler Homosexueller („Bekenn‘ Farbe: Zeig Dich!“), letztes Jahr um die rechtliche Gleichstellung („Liebe. Mit Recht.“) und in diesem Jahr um die ganz alltägliche Diskriminierung und deren Bagatellisierung („Schau nicht weg!“).

Worum soll es 2014 in Karlsruhe gehen? Welcher Aspekt der Nicht-Gleichberechtigung soll im Mittelpunkt des CSDs stehen? Die Organisatorinnen und Organisatoren rufen zu einem Ideenwettbewerb auf. Noch bis Ende August können Mottovorschläge eingereicht werden an motto@csd-karlsruhe.de oder postalisch an den CSD Karlsruhe e.V., Steinstr. 23, 76133 Karlsruhe. Unter allen Teilnehmenden werden spannende Preise verlost.

Seit 1969 Homosexuelle in New York sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten gehen jährlich in aller Welt Menschen auf die Straße und prangern Unrecht gegenüber sexuellen Minderheiten an. In Karlsruhe finden nach einzelnen Veranstaltungen in den 80ern und 90ern seit 2010 jährlich Demonstrationen und ein zunehmennd ausgedehntes Rahmenprogramm Anfang Juni statt.

Mehr Informationen unter http://www.csd-karlsruhe.de oder direkt beim gemeinnützigen CSD Karlsruhe e.V. per Mail an kontakt@csd-karlsruhe.de.

CSD Karlsruhe 2013: Grund zum Fordern und Feiern

 1.100 Menschen zogen am Samstag in der Demo-Parade des Christopher Street Days durch die Karlsruher Innenstadt. Unter dem Motto „Schau nicht weg!“ forderten sie, hinzuschauen, wann immer Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle diskriminiert werden. Mit Regenbogenfahnen, Transparenten und Musik feierten Viele auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Eingetragene Lebenspartnerschaften steuerlich der Ehe gleichstellt.

Auf der Abschlusskundgebung lobte Schirmherr Frank Mentrup den CSD als „ein deutliches Zeichen gegen die Diskriminierung“. In weiteren Beiträgen berichteten Joachim Schulte und Dr. Ulli Biechele über weiterhin bestehende Probleme und Ungleichbehandlung.
Das Hoffest bot anschließend Gelegenheit, Fortschritte in der Akzeptanz nicht heterosexueller Lebensweisen zu feiern: Chapeau Claque, Wanda Kay u. a. boten ein breit gefächertes Showprogramm, zahlreiche Gruppen und Initiativen präsentierten ihre Arbeit an Info-Ständen.

Mit dem CSD erinnert die Community einmal jährlich an den ersten Aufstand von Lesben und Schwulen 1969 in der New Yorker Christopher Street. Als große Protestaktion, die gleichzeitig Fortschritte in der Gleichstellung feiert, hat sich der Christopher Street Day in zahlreichen Ländern etabliert.

Nächsten Samstag: CSD in Karlsruhe!

Am kommenden Samstag findet der Christopher Street Day Karlsruhe 2013 mit dem Motto „Schau nicht weg!“ statt. Die bunte Demo-Parade startet um 14 Uhr am Friedrichsplatz, wo sie auch endet. Auf der Abschluss-Kundgebung sprechen Joachim Schulte und Ulli Biechele. Im Anschluss sind alle Interessierten zum Hoffest auf dem Nachtwerk-Gelände eingeladen.

Die Parade beginnt am Friedrichsplatz zieht in einem Kreis über Kaiserstraße und Zirkel zurück zum Startpunkt. Zur Kundgebung sind neben dem Schirmherrn, OB Frank Mentrup, zwei Fachredner eingeladen, die das Motto „Schau nicht weg!“ inhaltlich vertiefen: Joachim Schulte spricht über die Situation Homosexueller an Schulen, Dr. Ulli Biechele klärt auf über die psychologischen Folgen von Diskriminierung und Mobbing.

Um 17 Uhr startet das Hoffest auf dem Nachtwerk-Gelände mit einer bunten Musik- und Cabaret-Revue. Hier können die Besucher/innen sich außerdem bei zahlreichen Ständen verschiedener Organisationen über deren Arbeit informieren oder an einem der diversen Stände schlemmen.

Der Christopher Street Day Karlsruhe findet 2013 zum dritten Mal in Folge statt. Im letzten Jahr nahmen rund 1.000 Menschen allein an der Parade teil.

„Ich freue mich“: Schirmherr Mentrup am CSD-Stand

Am Samstagnachmittag besuchte Frank Mentrup den Info-Stand des Christopher Street Day (CSD) in der Kaiserstraße: Nach der Gegen-Rechts-Veranstaltung ließ es sich Frank Mentrup nicht nehmen, für den CSD Karlsruhe am 8. Juni zu werben. Das Stadtoberhaupt ist diesjähriger Schirmherr der Demo-Parade von Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen.

Mentrup informierte sich außerdem über die alltägliche Diskriminierung sexueller Minderheiten. „Ich freue mich, dass es in Karlsruhe so eine engagierte CSD-Bewegung gibt“, sagte Mentrup am Stand. Für ihn gehöre der CSD genauso zu Karlsruhe wie das Fest der Völkerverständigung.

An der Demo-Parade durch die Innenstadt können alle Interessierten teilnehmen. Im letzten Jahr waren tausend Demonstrantinnen und Demonstranten auf den Beinen.
Um 14 Uhr startet die Demonstration am Friedrichsplatz, den Abschluss bildet eine politische Kundgebung mit Gästen. Danach sind alle zum Hoffest am Nachtwerk eingeladen.

Der Christopher Street Day Karlsruhe erinnert an den ersten Aufstand von Schwulen und Lesben von 1969 in der New Yorker Christopher Street. Seitdem feiert die Community Erfolge in der Gleichstellung und kämpft gleichzeitig für die volle Gleichbehandlung in der Gesellschaft.

Natürlich gibt es hier auch ein Foto!🙂

Zusage: Mentrup ist Schirmherr!

Viele hatten es gehofft, vermutet, jetzt lest ihr es schwarz auf weiß, Stadtoberhaupt Frank Mentrup hat als Schirmherr zugesagt. Erstmals nimmt damit ein Karlsruher Oberbürgermeister die jährliche Demo-Parade der Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen unter seine Fittiche.
Mentrup hält seine Zusage für selbstverständlich: „Ich bin Oberbürgermeister aller Karlsruherinnen und Karlsruher – unabhängig von ihrer sexuellen Identität.“ Auf das Motto „Schau nicht weg!“ angesprochen betont der Schirmherr: „Der Aufruf richtet sich an jede Person und ist der Stadt eine Verpflichtung.“
Die Demo-Parade des CSD Karlsruhe am 8. Juni wird auch in diesem Jahr vom Friedrichsplatz aus durch die Innenstadt ziehen, gefolgt von der politischen Kundgebung. Nach diesem Teil lädt der CSD alle Interessierten ein auf das Hoffest beim Nachtwerk in der Pfannkuchstraße.

„Schau nicht weg!“ – Motto 2013 und Termin stehen fest

Unter dem Motto „Schau nicht weg!“ wird am 8. Juni 2013 wieder der Christopher Street Day in Karlsruhe stattfinden, die große Demo-Parade der Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Die Jury des CSD Karlsruhe e.V. wählte den Slogan „Schau nicht weg!“ aus zahlreichen Vorschlägen. Das Motto unterstreicht den gesellschaftlich-politischen Charakter des CSDs.

Gleich doppelt fordert das Motto zum Hinsehen auf: erstens bei Pärchen aus zwei Männern oder zwei Frauen, die Hand in Hand durch die Straßen gehen. Zweitens wirbt das Motto um Zivilcourage bei Gewalt gegen Lesben und Schwule.

Die Planungen zum dritten CSD in Folge laufen bereits, damit eine Woche nach den Pfingstferien eine buntere und noch größere Demo-Parade durch die Innenstadt zieht. Darauf wird wieder eine politische Kundgebung mit Gästen folgen, anschließend lädt das Hoffest alle Interessierten zum Mitfeiern ein.

Mit dem Christopher Street Day gehen alljährlich in zahlreichen Großstädten weltweit Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle auf die Straße, um auf ihre Lebenssituation aufmerksam zu machen und die vollständige Gleichstellung einzufordern.

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